Am Wochenende war eine bunt gemischte Gruppe des MRC auf der Regatta Regensburg vertreten.

Für die Kinder (u14) ging es darum, wer sich als eines der zwei schnellsten Boote für den Bundeswettbewerb qualifiziert und Bayern Ende Juni vertreten darf. Für den MRC lief es mit 11 Siegen richtig gut!

- Im Mäd 2x 14 qualifizierten sich Gesa und Jacqueline als Sieger bei den 3000m und zweiter über die 1000m.
- Im Jung 2x 14 qualifizierten sich Jakob und Tilmann als Sieger über beide Strecken
- Im leichten Mäd 2x 13 siegten Lissi und Olivia deutlich über beide Distanzen
- Der Jung 2x 13 konnte sich leider nicht beweisen. Stattdessen wurde Paul im 1x 13 Jahre nominiert.

Bei den Junioren B gewann Verena souverän ihren 1x, ebenso im 4x mit der RGM und Zellingen. Auch die Masters (Ulf, Dirk, Philipp, Thomas) konnten im 4x siegen. Außerdem ruderte Gesa im 1x auf einen zweiten Platz und schob sich vor das für den BW nominierte Boot. 

Für Verena und Jake geht es nächstes Wochenende auf die Deutsche Meisterschaft, die Kinder haben noch eine Woche länger zum ersten Saisonhöhepunkt. Der Rest der Jugend trainiert fleißig auf die Bayerische Meisterschaft hin Ende Juli. Wir sind gespannt!

Ab heute ist es soweit: 

Der Bundeswettbewerb in München beginnt!

Wir und ganz Bayern würden uns freuen, wenn MRC-ler mit an die Strecke kommen und anfeuern. Der Bundeswettbewerb ist auch ganz besonders, denn so viele Kinde (unter 14) sieht man selten auf so hohem Level rudern.

Hier der Zeitplan fürs Wochenende (die Zeiten sind die Zeiten der ersten Starter)

Freitag 29.06.  3000 m-Langstrecke mit Wende  

09:22 Gesa & Jacqueline (Startnummer 86)

10:06 Jakob & Tilmann (Startnummer 139)

13:24 Lissi & Olivia (Startnummer 307)

15:50 Paul (Startnummer 462)

 Samstag 30.06.  Zusatzwettbewerb (Allgemeinathletik)

 

Sonntag 01.07 Finale über 1000 m

08:00 Paul (Startnummer 462)

09:56 Lissi & Olivia (Startnr. 307)

12:26 Tilmann & Jakob (Startnr. 139)

13:02 Gesa & Jacqueline (Startnr. 86)

Wir freuen uns, wenn ein paar MRC-ler zum Anfeuern kommen - die Tribüne will ausgelastet werden!

Die Abschluss-Siegerehrung beginnt ab 14:30 am Sonntag (welches Bundesland gewinnt die Gesamtwertung?)

Diese Faschingsferien verbrachte die Trainingsruppe des MRC wie so oft am LZM. Moritz, Bumi, Jake und Charlotte waren von Anfang an dabei, während die A-Junioren Walli, Kaspar und Tom in Breisach fleißig waren. Neben vielen Kilometern im Kleinboot wurden auch verschiedene Großboot-Kombinationen ausprobiert: Bei den leichten A-Junioren wurde 4- und Achter gefahren, die B-Junioren sind hauptsächlich Doppelzweier und -vierer gefahren. Als die schweren A-Junioren nach dem Südteam Lehrgang auch endlich zum Trainingslager dazukamen war unsere Trainingsgruppe fast wieder komplett.

Natürlich wurde auch die ein oder andere Kraft Einheit nicht ausgelassen, auf dem Ergo durften wir auch ein wenig Zeit verbringen, um uns auf den Ergo Cup in Ludwigshafen am kommenden Wochenende vorzubereiten. Nach der Abschlussbelastung, die wegen des Regens auf 2*2000 Meter verkürzt wurde ging es für alle wieder nach Hause.

Vom 25.02. bis zum 27.02. waren die C Junioren des MRC bei schönstem Wetter im Trainingslager in Starnberg. Gleich am ersten Tag ging es auf den Starnberger See und die erste Trainingseinheit wurde mit Bravour absolviert. Nach einer verdienten Mittagspause und einem leckeren, von Eltern gekochten Mittagessen begann die zweite und letzte Einheit für diesen Tag. Am Abend wurde ein Film über Superhelden geschaut. Am nächsten Tag ging es um 10 Uhr weiter. 12 Kilometer und viele neue Blasen später wurde zu Mittag gegessen und beim Verdauen Werwolf gespielt. Nach der vierten Einheit wurde zusammen beim Aufräumen geholfen, damit wir den Saal sauber hinterlassen konnten. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Rose vom Wörthersee 2016

Zum Beginn der Wintersaison hatten sich die MRC-Trainer für uns Junioren und Senioren ein „besonderes Schmankerl“ ausgesucht und schickten uns auf die 16km Skiff-Regatta nach Klagenfurt. Auf einer Wettkampf-Strecke dieser Länge werden die persönlichen Fehler gnadenlos aufgedeckt und jeder Mangel an Kondition rächt sich sofort. Ein geeigneter Anfangspunkt demnach für den Start ins Wintertraining, wo es bekanntlich um die Verbesserung eben dieser Grundlagen geht.

Am vergangenen Freitag, den 07.10.16, ging es also mit einer- durch krankheitsbedingte Ausfälle leider etwas geschrumpften- Gruppe aus acht Sportlern sowie den Trainern Lucas und Thomas auf zum Nachbarn nach Österreich.

Am Abend erst in der Dunkelheit angekommen, konzentrierten wir uns zunächst ganz professionell auf die Kohlenhydrat-Zufuhr beim Italiener und gingen früh ins Bett.

Als es am Morgen hell war, entdeckten wir, dass unsere Herberge direkt am Seeufer lag und entschieden uns direkt vor unserer Haustür ins Boots zu steigen und den Weg zum Start als Warm-up zu rudern. Dank eines improvisierten Einstiegs gelang uns das auch ohne Steg mit trockenen Füßen. In einer letzten Rennbesprechung versuchten wir uns das unbekannte Revier mit der vorgegebenen Route einzuprägen- wer hier geschickt ist, spart sich viele unnötige Meter. Auch wenn sich 16.000 Meter natürlich nicht wie acht 2.000 Meter Rennen hintereinander fahren lassen, war es dennoch unser Ziel über die gesamte Distanz recht frequent eine möglichst hohe Grundgeschwindigkeit beizubehalten.

Gestartet wird bei dieser Regatta in Blöcken aus 17 Einern, was an der Startlinie für nicht ganz so geordnete Verhältnisse sorgt. Aber Massenstarts haben ja auch ihren Reiz und die Felder haben sich erstaunlich schnell auseinander gezogen. Auch das Ruderrevier zeigte sich von seiner besten Seite: beeindruckendes Panorama und die komplette Strecke war bis auf wenige Dampfer-Wellen glatt gebügelt.

Am Anfang starteten die MRC-Senioren Julian Klein, Kevin Schüler und Maria Nikolaeva, erstere neu für unseren Verein. Davon kam Julian nach 1:09:32 als schnellster ins Ziel und belegte damit in seiner Kategorie einen guten fünften Platz. Gefolgt wurde er von Maria, die dabei in ihrer Klasse gewann, sowie von Kevin, der nach seinem Bufdi-Jahr nun auch beim MRC rudert. Unsere B-Junioren gingen in der vierten Abteilung an den Start und kamen auch direkt hintereinander ins Ziel: Lorenz Wallner fuhr mit schnellen 1:13:53 auf den dritten Rang in dieser Altersklasse, als nächster ruderte nach einem starken Rennen Kaspar Virnekäs durchs Ziel. Darauf folgten Tom Tewes und Lorenz Morlock, der sich als Leichtgewicht auch von den Schweren nicht abhängen ließ, sowie Ignatius Schindler.

Alles in allem war diese Langstrecke sicherlich eine ungewohnte Herausforderung im Regatta-Kalender, aber durch das dank unseren Trainern Lucas Artmann und Thomas Kneissl gelungene Drumherum ein schönes Erlebnis. So machten wir uns am Samstag zufrieden auf den Heimweg – mit vielen individuellen Verbesserungspunkten für den Winter im Gepäck.

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