Die Frage ist nicht ob, sondern wie!

Es ist wieder so weit. Der Stern des Südens greift erneut an und hat vor, wieder eine große positive Überraschung hinzulegen. Dieses Jahr soll es aber nicht wieder so ein nervenzerfetzendes Auf und Ab werden wie im Vorjahr. Dem Flaggschiff des Münchner Ruderclubs wurde im letzten Jahr nicht mehr als ein sicheren Platz im Mittelfeld der zweiten Bundesliga zugetraut. Obwohl sich am Anfang der Saison mit mäßigen Ergebnissen auch noch keine bessere Platzierung abzeichnete, hörte man immer wieder aus der Mannschaft Sätze wie: „Wir können mehr!“, „Das war gar nichts!“ oder wie es Schlagmann Konrad Holtkamp schlicht zu sagen pflegte: „S… ich will gewinnen!“ Diese Einstellung wurde von der Presse und sogar von einigen Teilen der eigenen Fangemeinde belächelt oder stieß gar auf Unverständnis. Das Team spürte jedoch die ruderische Entwicklung in nun zahlreicheren Wassereinheiten und behielt den Glauben an sich selbst. In Krefeld gelang dem Bayernexpress dann endlich der Durchbruch. Es wurde ein mehr als deutlicher Tagessieg errungen und der Traum vom Aufstieg schien mit einem dritten Tabellenplatz zum Greifen nahe. Keine drei Wochen später wurde der Höhenflug der Mannschaft unsanft gebremst. Mit einem Platz 13 vergrößerte sich der Punktabstand zu den Aufstiegsrängen beinahe ins Uferlose. Nach einer gelungenen Aufholjagd in Hannover hing dann in Münster alles von einem letzten Finalrennen gegen den direkten Augstiegskonkurrenten ab. Kurz gesagt, die Ruhe die einem jeden Bayer inne wohnt, zahlte sich aus und so können jetzt die Herausforderungen der ersten Liga in Angriff genommen werden.

Trotz des glücklichen Saisonabschlusses in Münster waren sich Trainer Andreas Fischbach und seine Jungs einig, dass ihre Mannschaft so noch nicht erstligatauglich war. Die Tatsache, dass der Co-Schlagmann Florian Hugger und Ole Klingan die Mannschaft studienbedingt verlassen mussten, vergrößerten ihre Sorgen, es blieb vorerst nur ein Stamm von acht Athleten. Um Ersatz zu finden, musste aber glücklicherweise gar nicht erst lange gesucht werden. Angezogen von den Erfolgen des Sterns des Südens kamen frische „Rekruten“ wie von selbst. Zuerst kreuzte Roger Palumbo auf, ein Ruderer aus Heidelberg, der als Offiziersanwärter an der Bundeswehr Uni in München studiert. Als nächstes Christophe Lafaye, der zwar schon vor längerer Zeit von Frankreich nach München gezogen war, aber durch einen unglücklichen Zufall im falschen Verein gelandet war. Diese beiden Ruderer sind vor allem durch ihre Physis eine Bereicherung für das Boot, da die gesamte Mannschaft in der letzten Saison im Schnitt eher klein war und das Mannschaftsgewicht bei knapp 82 kg lag. Zudem wechselten der Lübecker Malte Piontek und Christoph Schäfer aus Stuttgart die Flaggen um den Münchner Achter zu verstärken. Als mehr als würdigen Ersatz für den verloren gegangenen Co-Schlagmann wird der DRV-Kaderathlet  Michael Waschto das Boot antreiben. Um der ganzen Sache noch einen entscheidenden Schliff zu geben, entschied man sich nach langem Hin und Her noch dazu eine Kooperation mit dem ARC Würzburg einzugehen. Raimund Lührs und Simon Frank werden den Achter ebenfalls noch einmal physisch verstärken. Mit von der Partie sind natürlich auch die alt bekannten Gesichter: Angefangen mit Schlagmann Konrad Holkamp, den beiden Juniorenweltmeistern Lorenz Diergarten und Lucas Artmann, dem Teamleiter Ludwig Möglinger, dem Fanbeauftragten Benedikt Kopp, dem Marketing Beauftragen Florian Aichinger, dem universell einsetzbaren Thomas Odenthal und dem Pressesprecher Armin Hörtreiter. Falls bei einem solch großen, motivierten und schlagkräftigen Kader wider Erwarten personelle Probleme auftreten sollten haben sich die vier schnellsten und stärksten Masters des MRCs Alexander Kersten, Holger Gerhardt, Volker Walz und Markus Steiner dazu bereit erklärt einzuspringen. Am Steuer sitzt wie im letzten Jahr Karin Meindl.

Mit dieser Crew will Coach Andreas Fischbach in der Ersten Liga angreifen. Wieder ist sich Mannschaft und Trainer einig: „DIE FRAGE IST NICHT OB wir in der Ersten Liga bleiben, SONDERN WIE weit vorne wir in der Tabelle rauskommen.“ Die Mannschaft hat den ganzen Winter über hart trainiert, die letztjährigen physischen Defizite sind weitestgehend ausgemerzt und das technische Niveau im Boot wurde durch deutlich mehr Achterkilometer als im letzten Jahr, enorm gesteigert. Bleibt nur abzuwarten ob das nun deutlich schwerere Team weiterhin so katapultartig den Startkahn verlassen kann. Die Crew ist top motiviert und brennt darauf sich der Herausforderung 1. Liga zu stellen. Das selbstgesteckte Ziel ist, sich von Anfang an aus dem Abstiegskampf raus zu halten und am Ende des Jahres nach Möglichkeit eine Top 10 Platzierung zu erreichen. Das ist die Pflicht, alles andere ist die Kür!
Armin Hörtreiter

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