Zum Beginn der Wintersaison hatten sich die MRC-Trainer für uns Junioren und Senioren ein „besonderes Schmankerl“ ausgesucht und schickten uns auf die 16km Skiff-Regatta nach Klagenfurt. Auf einer Wettkampf-Strecke dieser Länge werden die persönlichen Fehler gnadenlos aufgedeckt und jeder Mangel an Kondition rächt sich sofort. Ein geeigneter Anfangspunkt demnach für den Start ins Wintertraining, wo es bekanntlich um die Verbesserung eben dieser Grundlagen geht.

Am vergangenen Freitag, den 07.10.16, ging es also mit einer- durch krankheitsbedingte Ausfälle leider etwas geschrumpften- Gruppe aus acht Sportlern sowie den Trainern Lucas und Thomas auf zum Nachbarn nach Österreich.

Am Abend erst in der Dunkelheit angekommen, konzentrierten wir uns zunächst ganz professionell auf die Kohlenhydrat-Zufuhr beim Italiener und gingen früh ins Bett.

Als es am Morgen hell war, entdeckten wir, dass unsere Herberge direkt am Seeufer lag und entschieden uns direkt vor unserer Haustür ins Boots zu steigen und den Weg zum Start als Warm-up zu rudern. Dank eines improvisierten Einstiegs gelang uns das auch ohne Steg mit trockenen Füßen. In einer letzten Rennbesprechung versuchten wir uns das unbekannte Revier mit der vorgegebenen Route einzuprägen- wer hier geschickt ist, spart sich viele unnötige Meter. Auch wenn sich 16.000 Meter natürlich nicht wie acht 2.000 Meter Rennen hintereinander fahren lassen, war es dennoch unser Ziel über die gesamte Distanz recht frequent eine möglichst hohe Grundgeschwindigkeit beizubehalten.

Gestartet wird bei dieser Regatta in Blöcken aus 17 Einern, was an der Startlinie für nicht ganz so geordnete Verhältnisse sorgt. Aber Massenstarts haben ja auch ihren Reiz und die Felder haben sich erstaunlich schnell auseinander gezogen. Auch das Ruderrevier zeigte sich von seiner besten Seite: beeindruckendes Panorama und die komplette Strecke war bis auf wenige Dampfer-Wellen glatt gebügelt.

Am Anfang starteten die MRC-Senioren Julian Klein, Kevin Schüler und Maria Nikolaeva, erstere neu für unseren Verein. Davon kam Julian nach 1:09:32 als schnellster ins Ziel und belegte damit in seiner Kategorie einen guten fünften Platz. Gefolgt wurde er von Maria, die dabei in ihrer Klasse gewann, sowie von Kevin, der nach seinem Bufdi-Jahr nun auch beim MRC rudert. Unsere B-Junioren gingen in der vierten Abteilung an den Start und kamen auch direkt hintereinander ins Ziel: Lorenz Wallner fuhr mit schnellen 1:13:53 auf den dritten Rang in dieser Altersklasse, als nächster ruderte nach einem starken Rennen Kaspar Virnekäs durchs Ziel. Darauf folgten Tom Tewes und Lorenz Morlock, der sich als Leichtgewicht auch von den Schweren nicht abhängen ließ, sowie Ignatius Schindler.

Alles in allem war diese Langstrecke sicherlich eine ungewohnte Herausforderung im Regatta-Kalender, aber durch das dank unseren Trainern Lucas Artmann und Thomas Kneissl gelungene Drumherum ein schönes Erlebnis. So machten wir uns am Samstag zufrieden auf den Heimweg – mit vielen individuellen Verbesserungspunkten für den Winter im Gepäck.

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