Bei Olympia sind die Ruderer erst einmal fertig. Bei den Bundesligaruderern dagegen ist die Saison noch voll am Laufen. Die Crew vom Münchener Ruder Club, die in der ersten Liga der Männer startet, hat dabei einiges gut zu machen: Der Start bei den ersten beiden Regatten ist fulminant missglückt. Bei den verbleibenden drei Renntagen müssen die Vertreter Bayerns sich jetzt ins Zeug legen, sonst droht sogar der Abstieg. Prinzipiell haben die Münchner großes Potential, doch das Team ist gespalten. Es wird darauf ankommen, ob man es schafft sich zusammenzuraufen.

 

Die Probleme begannen schon im Frühjahr. Obwohl das Team im Winter viel trainiert hatte und auf internationalen Regatten auch überraschend gute Leistungen gezeigt hatte, stand die erste von fünf Regatten, unter keinem guten Stern.

Studien- und berufsbedingt mussten 5 Stammkräfte aus dem Winter und den letzten Jahren kurzfristig ersetzt werden. Die Neuen im Boot sind zwar individuell sehr gute Ruderer, doch die gemeinsamen Kilometer im Achter fehlten schlichtweg. Ebenso wie die Bundesligaerfahrung, also das besondere Gefühl der 350m-Sprints.

 

Trainer Matze Becker sieht aber auch bei denen, die schon länger dabei sind, ein grundlegendes Probelm: "Die Bundesligaruderer des Münchener Ruder Club arbeiten noch nicht genügend als Team. Es gibt eine einheitliche Vorgabe, wie im MRC gerudert wird, die sich sehr stark am Leitbild des DRV orientiert. Gerade in den Kleinbooten fährt aber jeder seinen eigenen Stiefel."

Die Analyse der strukturellen Probleme hilft aber frühestens für das nächste Jahr. Um dieses Jahr das Schlimmste zu verhindern wurde im Achter viel umgesetzt. Mit Simon Barr sitzt jetzt ein Top-Ruderer auf schlag, der den angsprochenen "MRC-Schlag" jedoch am wenigsten kennt und am wenigsten Bundesligaerfahrung hat. Diese Maßnahme hat bei einigen im Team Unmut ausgelöst, jedoch liegt hier eine Chanche: Der erzwungene Reset auf Null zwingt das Team dazu sich zu arrangieren. Zusammen mit dem Schlagmann müssen sich jetzt alle zusammen auf die Vorgabe zubewegen. Wenn dadurch die gewünschte rhythmische Einheit entsteht, könnte diese Saison für den Münchener Ruder Club noch gerettet werden. Dabei wäre ganz nebenbei ein idealer Grundstein für die nächsten Jahre gelegt worden.

Ob es funktioniert, wird man diesen Samstag, den 18.08., in Duisburg sehen.

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