Niederlande statt England: Wir MRC-Frauen, Judith Obrocki, Konny Kreiser und Jutta Deuschl, haben unser Regattajahr 2013 zur Abwechslung nicht mit dem Women’s Head of the River Race in London, sondern beim traditionellen Heineken Roei-Vierkamp in Amsterdam begonnen. Mit Erfolg: Bei der Premiere setzten uns wir im Doppelvierer in allen Disziplinen durch.

frauen vierer_mit_amsterdam_2013

 

Entspannt sind sie, die Niederländer – das muss man ihnen lassen: Eine Brauerei mit alkoholischen Getränken als Sponsor für eine Sportveranstaltung? Kein Problem, da ist die Feier vor, während und nach den Rennen gerettet. Zig Boote gleichzeitig auf dem Wasser? Kein Problem, irgendwie bekommt man alle hinter einander auch wieder die Strecke herunter. 2.500-Meter- und 250-Meter-Rennen an einem Tag?

Kein Problem, fährt man gleich eines nach dem anderen ohne Anlegen, dann ist weniger Stress am Steg. So haben wir die Regatta in Amsterdam kennengelernt, als wir zusammen mit Eva Woestemeyer (Hürther RG) und Nina Wengert (RV Saarbrücken) dort ankamen.

Und bewiesen in den folgenden zwei Tagen auf ganzer Linie ein glückliches Händchen: Unser Leihboot für schmale 25 Euro Gebühr entpuppte sich als 75-Kilo-Schiff von Filippi, eingestellt auf eine leichte Frauenmannschaft. Außer uns legte für den gesteuerten Frauen-Doppelvierer Masters A keiner von unserem Gastverein Nereus ab – 20 Meter Steg für uns ganz allein. Die erste Strecke, 2.500 Meter über die kurvige Amstel, meisterten wir dank Konnys toller Steuerleistung mit Bravour und Biss, Platz 1 mit deutlichem Vorsprung. Hier wurde uns allerdings zum ersten Mal klar, warum selbst auf der Website der Regatta so ausführlich über das angesagte Wetter berichtet wurde: Weil alle gesteuerten Doppelvierer und Achter der unterschiedlichen Leistungsklassen in drei Sektionen aufgeteilt werden und gleichzeitig hinter der Startlinie liegen müssen, bevor das erste Rennen auf den engen Kurs mitten durch die Stadt geschickt wird, ist an Warmfahren nicht zu denken. Bei drei Grad und Nieselregen gingen wir so durchgefroren auf die Strecke, dass wir selbst nach 2500 Metern die Hände noch nicht wieder spürten. Dennoch: Die Betriebstemperatur reichte, um danach die Konkurrenz auf der 250-Meter-Strecke in Grund und Boden zu fahren. Mit fliegendem Start ging es paarweise ins Rennen. Unseren direkten Gegner, den wir auch schon auf der Langstrecke überholt hatten, verloren wir nach wenigen Metern aus den Augen. Selbst der zweitplatzierte Doppelvierer in dieser Disziplin lag, wie später die Ergebnisse zeigten, volle sechs Sekunden hinter uns.

Nach der gewichteten Wertung der beiden Strecken war uns der Gesamtsieg eigentlich nicht mehr zu nehmen. Interessanterweise ist der Roei-Vierkamp bei den Mastersfrauen allerdings nur ein Dreikampf: Statt am Sonntagmorgen 750 Meter zu schrubben, konnten wir gemütlich frühstücken und uns auf die 5000-Meter-Abschlussstrecke vorbereiten. Die Vorbereitung bestand hauptsächlich in der Auswahl der richtigen Bekleidung: Von der MRC-Weste über Handschuhe bis hin zu mehreren Windjacken wanderte ein halber Kleiderschrank mit an Bord, um vor dem Start nicht wieder auszukühlen. Allerdings hatte es über Nacht geschneit, die Temperaturen dümpelten um den Gefrierpunkt und ein eisiger Gegenwind ließen auf der Strecke nichts Gutes erwarten. Wieder gingen wir mit tauben Fingern ins Rennen. In einem wahren Kamikaze-Kurs überholten wir fünf Boote und fuhren unseren dritten Sieg ein. Schade nur, dass wir die Siegerehrung verpassten – da waren wir schon wieder auf dem Heimweg zurück nach München. Aber entspannt, wie die Niederländer nun mal sind, ist auch das kein Problem: Die Medaillen kommen per Post nach.

PS: Bilder liefern wir nach!

Konny, Judith & Jutta 

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