Rudern. Das ist es, um das es in unserem Verein geht. In dieser Kategorie sind alle Artikel und Beiträge zusammengefasst, die von diesem schönen Sport in unserem Verein berichten. Unabhängig vom Alter der Sportler, und ganz gleich, ob Freizeit-, Renn- oder Leistungssport. Denn am Ende zählt nur eins: Das Rudern.

Donau-Wanderfahrt Herbst 2008: Immer im Fluss bleiben ...

von Nordwig, Hellmuth
in Rudern.

Kilometer 2530,8: Schleuse Höchstädt

Die zweite Schleuse seit unserer Abfahrt in Lauingen. Jetzt, nach 13 Kilometern, läuft sie gut, die knallrote "Forelle" vom Passauer Ruderclub. Dessen Kameraden haben den Vierer freundlicherweise in das schwäbische Städtchen transportiert, und nun wollen wir sie ihren Besitzern zurückbringen - doch noch trennen uns 315 Kilometer von der Dreiflüssestadt, und das bedeutet: geschätzte 40 Ruderstunden, vielleicht 25.000 oder 30.000 Schläge. Zeit zum Rechnen haben wir, denn Klaus Hübner aus Düsseldorf hat den Bedienknopf der automatischen Schleuse zu kurz gedrückt, so dass das Wasser nur ganz langsam abfließt. Eine Stunde Wartezeit, bis sich das Tor endlich öffnet - und eine Runde am Abend in Donauwörth für den Rest der Besatzung: Helmut Dobmeier aus Minden, unseren zweiten Gast, Dietrich Kaldewei, der die Fahrt hervorragend geplant und organisiert hat (von uns allen dafür ein dickes Dankeschön!), Horst Schüler und Hellmuth Nordwig vom MRC. Oder waren es zwei Runden, die wir spendiert bekamen?

Kilometer 2476,8: Donauruderclub Neuburg
Ein gedeckter Tisch auf der Sonnenterrasse, welch ein Service! Ohne Landdienst wäre so eine Wanderfahrt nur halb so schön ... Deshalb gleich noch einmal danke: an Jutta Schüler - anfangs unterstützt von Hannelore ... -, die uns mittags immer aufgetischt hat, was das Herz begehrt: eine zünftige Brotzeit, Gemüse, Bier aus silbernen Bechern. Sogar eine Tischdecke hatten sie dabei. Jeden Tag gab es neue kulinarische Überraschungen, immer willkommen nach den anstrengenden Vormittagsstunden. Und jedes Mal vor einer anderen Kulisse. So schön wie hier war es aber wohl kein zweites Mal: Romantisch der Blick auf das barocke Neuburg, dazu die glitzernde, rasch fließende Donau im Sonnenschein. Letzteren hatten wir in dieser Woche nicht allzu häufig, Regen immerhin auch nicht.

Kilometer 2419,5: Kloster Weltenburg

Seit heute haben wir einen Paddelhaken - der einzige vergessene Ausrüstungsgegenstand. Die Ingolstädter haben ihn uns geliehen. Ein ausgesprochen freundlicher Empfang war das gestern, wie bei allen Ruderclubs auf der Strecke. Den MRC kennen viele von der Roseninsel-Regatta. Man merkt überall: Die Vereine sind auf Wanderruderer eingestellt und bieten teilweise sogar Quartier an. - Heute haben wir Bekanntschaft mit den Insassen eines graugrünen Schlauchboots der Bundeswehr gemacht, die uns freundlich, aber unmissverständlich wissen ließen: "Servus, da kennts ned weida!" Eine Pontonbrücke hätten sie hier eingezogen, aber unser "Schiff" würden sie gerne auf den Lkw verladen ... Worauf wir lieber verzichtet haben, zu Gunsten einer Mittagspause auf Baumstämmen. Zu unserer Überraschung war sie dann nach 20 Minuten wieder weg, die Brücke. So stand der Weiterfahrt zu einem der kulturellen Höhepunkte nichts mehr im Weg: dem Kloster Weltenburg, wo sie ein hervorragendes Dunkles brauen. Gerade die richtige Stärkung für den berühmten Donaudurchbruch mit hohen, baumbestandenen Felsen zu beiden Seiten. Ein Genuss für die Ruderer, Präzisionsarbeit für den Steuermann, zumal uns genau an der engsten Stelle ein Ausflugsschiff entgegen kam.

Etwa bei Kilometer 2400: Zwischen Kelheim und Poikam
Der genaue Ort sei lieber verschwiegen, denn heute ist von einem Malheur zu berichten. Die Details dieses Zwischenfalls, der sich anlässlich der morgendlichen Pinkelpause ereignet hat, sind unwichtig - nur soviel sei gesagt: Wer einem anderen Ruderer beim Aussteigen hilft, sollte nicht wesentlich weniger wiegen als dieser ... Ansonsten hatten wir heute mit 32 Kilometern die kürzeste Etappe. Langsam wird es hügeliger, und wir haben jetzt, nach der Einmündung des Main-Donau-Kanals, auch die ersten Begegnungen mit der Berufsschifffahrt. Unsere Kameraden von Rhein und Weser weihen uns in die Regeln ein: Nicht einfach rechts fahren, sondern grundsätzlich in der Innenkurve. Denn der Frachter bleibt immer im Strom und kann auf uns keine Rücksicht nehmen. Schon am frühen Nachmittag erreichen wir Regensburg - hier sind zwei offensichtlich nicht gerade arme Ruderclubs direkt benachbart und teilen sich ein neues Gebäude. Unser Hotel in der Innenstadt ist dieses Mal funktionell und lässt jeden Charme vermissen. Das war schon anders: Einen gemütlicher Familienbetrieb in Donauwörth, ein altes, liebevoll renoviertes Haus direkt am Marktplatz in Ingolstadt und ein Landhotel mit Himmelbetten in Kelheim haben wir schon mit unseren verschwitzten Ruderklamotten heimgesucht. Und in Straubing warten sogar Aktbilder im Zimmer auf uns ...

Kilometer 2327,7: Schleuse Straubing
Schon mal etwas von Fehlkilometern gehört? Hier gibt es das: Vor Jahrzehnten wurde die Donau bei Straubing begradigt und dadurch ein gutes Stück kürzer. An der Kilometermarkierung hat sich aber nichts geändert - acht Kilometer fehlen also einfach. Überhaupt ist die Donau ungewöhnlich, was die Streckenangaben angeht: Sie ist wohl der einzige Fluss, bei dem die Mündung der Kilometer Null ist und nicht die Quelle. So wissen wir immerhin stets, wie weit es noch bis zum Schwarzen Meer ist ... Dass man dorthin im Prinzip auch rudern kann, ist plausibel - dass es aber tatsächlich Menschen gibt, die so etwas auf sich nehmen, sollten wir am folgenden Tag erfahren: Ein Ehepaar aus Deggendorf hat für dieses Vorhaben drei Jahresurlaube geopfert. Das Rudern sei nicht so schlimm gewesen, wie die 36-stündige Busfahrt zurück von Rumänien, meinten sie - was uns denn doch staunen lässt. Denn unsere Sitzflächen könnten langsam durchaus Erholung vertragen.

Kilometer 2285,0: Deggendorfer Ruderverein von 1876
Hinter uns liegt einer der anstrengendsten Tage, denn mangels Anlegemöglichkeit sind wir kurzerhand 43 Kilometer ohne große Pausen durchgefahren. Also mal eben die Strecke einer Starnberger-See-Umrundung. Zugleich war dieser Tag wohl der landschaftlich schönste: die ursprünglichen Auenwälder in der Gegend der Isarmündung, der naturbelassene Flusslauf mit Sandbänken und vielen Kurven (was Schiffsbegegnungen nicht zulässt; deshalb die umstrittenen Ausbaupläne), und endlich wieder ein paar Stunden milde Sonne. Da bekommen die Ufer gleich Farbe - die ganze Palette des Herbstes, von Gelbgrün bis Braun, begleitet uns. In Deggendorf dann die lang ersehnte Brotzeit, und wieder einmal ein ausgesprochen freundlicher Empfang in einem ganz neuen Bootshaus. Nach einem der vielen verheerenden Hochwasser gab es Geld für dieses Gebäude. Auf so etwas können wir in Starnberg nicht hoffen ...

Kilometer 2228,0: Passau
Darauf haben wir gewartet: Der Zieleinlauf vor der Kulisse Passaus ist einer der krönenden Eindrücke dieser Fahrt. Heute morgen sah es noch nicht danach aus, als wäre uns dieser Höhepunkt vergönnt: Dichter Nebel in Deggendorf, das andere Ufer war nicht zu sehen, und aus diesem Nichts heraus tauchte hin und wieder lautlos die bedrohliche Kulisse eines Frachters auf. Erst mit fast zwei Stunden Verspätung konnten wir es wagen, abzulegen. Wieder ein landschaftlich sehr schöner, naturnah ausgebauter Abschnitt der Donau. Die starke Strömung half uns heute deutlich, so dass wir die Strecke trotz einer gemütlichen Nachmittagspause bei den ganz besonders netten Vilshofenern gut zurücklegen konnten. Die Passauer warteten schon mit dem Hänger auf uns, so dass nicht auch noch fünf Kilometer gegen die starke Strömung des Inns rudern mussten. Auch dafür vielen Dank! Ach ja, und der Abend brachte einen weiteren Höhepunkt: das Ergebnis der Landtagswahl ...

Wer ko, der ko!

von Jutta Schausten
in Rudern.

_MG_7923-21„Servus – mia san’s, de saubern Dirndln aus Bayern. Mia flacka net allerweil aufm Kanapee umanand und schaun bled. Mia dern nämlich ruadern und des mit Schmoiz. Deswegn greiffa mia des Johr in da Bundesliga o. Mia frein uns scho drauf! Und ob mas gwinna, da schaun mer moi, dann sehn mer’s scho...”

 

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Langstrecke Leipzig

von AF
in Rudern.

Am Wochendende 27./28.03.2010 wurden alle KadersportlerInnen des Deutschen Ruderverbands und alle an Mannschaftsbildung Interessierten SportlerInnen nach Leipzig gebeten um auf dem Ruderergometer ihre physische Leistungsfähigkeit vor dem Bundestrainer zu zeigen und im Kleinboot ihre Stärke auf 6000m auf Wasser einzuordnen.

Aus der Trainingsgruppe am MRC gingen an den Start:

Lorenz Diergarten und Lucas Artmann im SM 2-

Daniel Lawitzke im SM 1x LG

Constanze Duell im SF 1x

und Philipp Birkner vom RC Rheinfelden im SM 1x LG.

Auf dem Ergo konnten Lorenz in 6:18, Daniel in 6:18 und Constanze in 7:11 Minuten persönliche Bestleistungen erzielen. Philipp war mit 6:21 zufrieden, obwohl er im Winter auch schon 6:19 gerudert war, damals allerdings nicht mit dem Wettkampfgewicht von 72,5kg. Bei Lucas blieb die Uhr bei 6:28 stehen, da waren im vorfeld leider zuviele Trainingsausfälle aufgrund von Krankheit und Schulverpflichtungen zu beklagen.

Bei der Langstrecke konnte Daniel seinen 7. Platz der Langstrecke Dortmund bestätigen und wurde in Leipzig wieder siebter. Mit diesem Ergebnis hat es sich in den erweiterten Kreis der Anwärter für ein WM/EM Ticket in der Saison 2010 gerudert.

Philipp belgte im gleichen Rennen den 17. Platz und wird jetzt versuchen im Riemenbereich mit einem Partner aus Treis Karden, der letztes Jahr schon im DRV Leichtgewichtsachter saß, erfolgreich zu sein. Er muß allerdings die doppelbelastung seines Medizinstudiums und der Rennruderei unter einen Hut bringen.

Lorenz und Lucas konnten ihr Dortmund Ergebnis ebenfalls bestätigen und belegten den 20 Platz und wurden 10 Senior B Boot. Damit gehören sie ebenfalls noch zu anwärtern auf einen Platz für die U23 Mannschaft.

Constanze Duell belegte im Feld der Skullspezalistinen den 22 Platz. Sie wird jetzt versuchen mit einer Partnerin aus Crefeld im Riemenbereich auf den Dt. Kleinbootmeisterschaften erfolgreich zu sein.

Langstrecke Leipzig und Ostertrainingslager

von AF
in Rudern.

Die Saison steht für die RegattaruderInnen direkt vor der Tür.

Als erste Standortbestimmung dient für die DRV Kaderathleten die Langstrecke in Leipzig am 27./28.03. und der dort zu absolvierende Ergometertest.

Den MRC werden dort vertreten:

Constanze Duell im SF 1x

Lorenz Diergarten und Lucas Artmann im SM 2-

Daniel Lawitzke im SM 1x LG

Ebenfalls aus der Trainingsgruppe des MRC, aber für seinen Heimtverein RC Rheinfelden/Baden startend, wird Philipp Birkner im SM 1x LG an den Start gehen. Vielleicht bildet sich ja nach den Langstreckenergebnissen auch noch ein 2- mit Daniel und Philipp.

Parallel dazu beginnt auch das BRV Ostertrainingslager am LZM. Dort wird eine Kleinbootrangliste bei den Junioren B gerudert und daraus dann Mannschaften für die ersten Regatten gebildet. Dort wird Mariam versuchen wieder in ein schnelles Mannschaftsboot zu kommen.

Die Bundesligaachter der Männer und Frauen werden auch am LZM trainieren und ihre Sprintfähigkeiten verbessern.

Für die Bundesligamannschaft der Männer wird die Langstrecke in Passau der erste Regattastart sein.

Der Bundesligaachter des Münchener RC

von A.F.
in Rudern.

Der Bundesligaachter des Münchener RC

Beim Vorhaben, eine Bundesligamannschaft auf die Beine zu stellen, waren die Mädels vom ARCW und MRC seit den Bayerischen Meisterschaften 2009 die Vorreiter. Die Aktivitäten des „schwachen Geschlechts“ ließen den männlichen Teil der MRC-Trainingsmannschaft nicht mehr ruhig schlafen. Immer wieder war am Bootshaus am Starnberger See zu hören: „Wenn die das können, müssen wir das doch längst schaffen!“ Und wirklich haben die Jungs um die beiden Juniorenweltmeister 2009 Lorenz Diergarten und Lucas Artmann eine Dynamik entwickelt, die ohne den Teamgedanken „Ruderbundesliga – wir sind dabei“ nicht möglich gewesen wäre.

Seit Herbst nutzen die Cracks vom Starnberger See die Trainingsausfahrten, um die Harmonie und den gemeinsamen Ruderstil im Achter zu finden. War es anfangs noch schwer, genügend Ruderer für ihr Flagschiff, den magentafarbenen Achter „Bayern“ zusammenzutrommeln, so sind mittlerweile oft schon mehr Ruderer als Rollsitze im Achter beim Training dabei. Unter den Augen von Trainer Andreas Fischbach geht nun zusätzlich zum Achter oft noch ein Vierer ohne oder Zweier ohne auf Wasser, und das, obwohl diesen Winter die Bedingungen alles andere als zum Rudern einladen: Schnee und Wind verlangen den Münchnern dieses Jahr echte Nehmerqualitäten beim Training ab. Immerhin jedoch war – im Gegensatz zu vielen anderen Trainingsrevieren – der Starnberger See fast durchgehend eisfrei.

Besonders erfreulich ist, dass für die Ruderbundesliga-Mannschaft auch einige Ruderer mit der Aussicht auf regelmäßiges Rudern im Großboot zum Münchener RC gelockt werden konnten, die sonst den Riemen in München an den Nagel gehängt hätten. Dazu zählt z.B. der schon bundesligaerfahrene Konrad Holtkampf vom RC Germania Düsseldorf, den es zum Studium nach München verschlagen hat und der mithelfen will, den Münchner Bundesligaachter in der oberen Tabellenhälfte der zweiten Bundesliga zu etablieren. Weiterhin stieß Volker Fusenig zum Kader, der schon 2001 Medaillen auf den Deutschen Sprintmeisterschaften gewonnen hat, und auf 350m sicherlich für genügend Vortrieb im Boot sorgen wird.

Ebenfalls die Ruderklamotten aus den hinteren Ecken des Kleiderschranks geholt haben Ludwig Möglinger und Florian Aichinger aus Landshut. Damit gesellen sie sich zu ihren Vereinskameraden Florian Hugger und zu ihrem Trainer Andreas Fischbach, die, obwohl sie schon länger in München sind, ihre Landshuter Aktivenpässe dieses Jahr endlich gegen die des Münchener RC eintauschen werden.

Die umfassende Erfahrung dieser Ruderer, die bislang trotz langjährigen Studierens und Arbeitens in München immer noch für ihre Heimatvereine gestartet waren, gemischt mit den Talenten des MRC wird hoffentlich für ausreichende Bootsgeschwindigkeit sorgen, um einige Boote in der zweiten Liga ins Schlagwasser des Münchener Achters zu verweisen. Zu den MRC-Eigengewächsen Armin Hörtreiter, Benedikt Kopp, Vincent Breitenberger, Daniel Schmöckel stoßen in der zweiten Saisonhälfte noch die Kadersportler Lorenz Diergarten, Lucas Artmann und Daniel Lawitzke. Im Zweifelsfall würden darüber hinaus die Altinternationalen des MRC, allen voran Joschi Lerche, Henrik Loth, Alexander Kersten, Holger Gerhardt und Markus Steiner, die in der Vergangenheit eher die Langstreckenszene in Süddeutschland beherrschten, den Bundesliga-Achter verstärken.

Insgesamt eine sehr erfreuliche Entwicklung für den Münchener RC, der erst vor fünf Jahren wieder begonnen hat, mit eigenen Talenten den Leistungsport zu fördern.

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DRV Trainingslager Sibenik

in Rudern.

Direkt aus dem Trainingslager in Sibenik:

Lucas Artmann und Lorenz Diergarten berichten.

Sibenik ist eine kleine Stadt in Kroatien. Etwas Abseits findet jedes jahr im Februar ein 14tägiges Trainingslager für Kaderruderer der Senioren B Klasse statt. Dieses Jahr nahmen auch Lucas Artmann und Lorenz Diergarten vom MRC teil, in der Hoffnung der Kälte zu entkommen und sich Abseits vom alltäglichen Stress voll auf die Ruderei konzentrierenz zu können.

Das Wetter in Kroatien entpuppte sich wegen oftmals schwierigen Windverhältnissen nicht als Optimal, jedoch wahrscheinlich trotzdem besser und vor allem etwas wärmer und schneefreier als in München.berichtbild2

Mehr Fotos aus Kroatien

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Nilwanderfahrt Oktober 2010

von HN
in Rudern.

Liebe Clubkameraden,

wer mitfahren möchte, muß die richtige Kleidung einpacken, denn am Nil wird es auch im Oktober sehr heiß sein. Und die Kamera nicht vergessen!

Ägypten - Feluke auf dem Nil

Euer Hellmuth

MRC Aktuelles: Zwei Goldmedallien auf der Junioren WM

von Markus Weissenborn
in Rudern.

Unsere neuen MRC-Weltmeister

Anfang August 2009 fanden in Brive-la-Gaillarde die Ruder-Juniorenweltmeisterschaften statt.
Lucas Artmann holte im Junioren-Achter Gold, Lorenz Diergarten war im gesteuerten Vierer siegreich.
- zwei Goldmedaillen also für unsere jungen Ruderer und zugleich für den MRC.

Zwei WM-Goldmedailliengewinner in zwei Bootsgattungen vereint auf einem Foto

Lucas Artmann und Lorenz Diergarten, beide 18 Jahre alt

Freude über die beiden WM Titel in Oberschleissheim

Ruderzentrum Oberschleißheim: Weltmeister Lucas Artmann und Lorenz Diergarten
werden gefeiert

Leistungssport beim MRC 1880

von Markus Weissenborn
in Rudern.

Von weiß-blau zu schwarz-rot-gold. 

Der MRC 1880 bekennt sich klar zum Leistungssport - und fördert diesen mit allen Mitteln: erfahrenen Trainern, schnellen Empacher-Booten und begeisterten Mitgliedern, die hinter unseren erfolgreichen Ruderinnen und Ruderern stehen. Der MRC 1880 hat Weltmeister und Olympia-Teilnehmer hervorgebracht (hier einige unserer Siege und Erfolge) und 2009: unsere zwei Junioren-Weltmeister Lucas Artmann im Achter und Lorenz Diergarten im Vierer mit Steuermann.

Aktuell fördert der MRC von Junior B bis Senior A eine aktive Leistungssportgruppe. Als einziger bayerischer Verein ist der MRC in der Ruderbundesliga vertreten. Auch ehemalige Leistungssportler, Olympia-Teilnehmer und WM-Ruderer haben hier Freunde und eine aktive Masters-Gruppe gefunden. "Alt" und jung trainieren auch mal zusammen und fechten den einen oder anderen Bord an Bord-Kampf im Training und auf Regatten (hier einige Regattaberichte) aus.

Solltest Du Leistungssport betreiben oder wieder spannungsgeladene Regattaluft schnuppern wollen: beim MRC 1880 bist Du richtig und herzlich willkommen!

Als Anfänger beim MRC

von Markus Weissenborn
in Rudern.

Warum Anfänger beim MRC 1880 nicht lange Anfänger bleiben.

Weil wir uns, obwohl durchweg ehrenamtlich tätig, wie Profis um Sie kümmern. Und weil wir

  1. Viel Erfahrung in der Ausbildung von Erwachsenen gesammelt haben.
    Unsere Trainer sind bestens ausgebildet, haben überwiegend Fachübungsleiter-Lizenzen des BLSV (Bayerischen Landessportverband) und sind sehr erfahren. Damit nicht genug: Unsere Trainer bilden sich regelmäßig Lehrgängen weiter. Denn wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.
    Wir sind der Meinung, dass nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene das Rudern erlernen können. Wir ziehen keine Altersgrenze, aber klar ist: Rudern ist anstrengend, vom Boot tragen bis zum Rudern sind Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Kraft ein Muss. Und auch das muss gesagt sein: man muss auch mal Schmerzen aushalten können. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht zwei Meter groß sein, um erfolgreich zu rudern (auch wenn es für die Teilnahme an Olympia oder Weltmeisterschaften nicht gerade schadet).
  2. Das Ganze sehr ernst nehmen und mit viel Arbeit und Engagement ein passendes Konzept erarbeitet und in der Praxis erprobt haben. Wir nehmen uns daher die Freiheit, Interessenten abzusagen, die unzuverlässig sind. Denn wir haben mehr Anfragen als Plätze frei – daher bilden wir nur Anfänger aus, die wirklich rudern wollen und mit vollem Einsatz dabei sind – und bleiben.
  3. Sie nach den ersten acht Wochen einladen, in den Club einzutreten und im Fortgeschrittenen-Teil der Ausbildung weiterzumachen. Sicher finden Sie im Club eine passende Gruppe für sich, in der Sie Ihren neuen Sport treiben können.
    Nach acht Übungseinheiten geht es weiter mit der Verfeinerung des Erlernten bis hin zu der Reife, auch ohne Trainer in der Mannschaft oder alleine (im Übungsboot) aufs Wasser zu gehen.

Doch auch wenn die Anfängerausbildung vorbei ist, werden Sie im MRC nicht allein gelassen. Jedes Jahr wird vom Weiterbildungs-Team ein Kursprogramm organisiert, bei dem Sie - sofern Sie wollen - weiter an Ihrer Rudertechnik arbeiten können. Und für alle, die jetzt gleich etwas lernen möchten: Einige Lehrmaterialien und Informationen haben wir unten zusammengefasst.

 

Lektüre für die kalte Jahreszeit

Rudern ist ja bekanntlich eine Sportart mit einer nicht gerade einfachen Technik, die viel Konzentration erfordert. Doch auf was soll man sich alles konzentrieren? Während dem Rudern ist man ja immer gut beschäftigt, da lohnt es sich doch mal in Ruhe darüber nachzudenken, was man eigentlich tut. Schließlich will ja keiner planlos rudern! Wenn wir eine Stunde bei Schlagzahl 20 Rudern, machen wir 1200 Mal die gleiche Bewegung - wollen wir die dann nicht möglichst gut, effektiv und gesund ausführen? Insbesondere in der kalten Jahreszeit könnte man sich mal ein warmes Getränk nehmen und der Lektüre widmen.

Wir empfehlen die folgenden Texte bzw. Internetseiten:

Für jeden Ruderer ist es natürlich Pflicht, die Fahrt- und Ruderordnung zu kennen. Im Winter gelten spezielle Regeln, welche auf dieser Homepage nachgelesen werrden können.

Grundkurs Rudern
Der "Grundkurs Rudern" von Volker Grabow in der Ausgabe für den MRC. Inhalt u.a. Rudertechnik, das Sportgerät, Wanderrudern, Sicherheit und Verhalten auf dem Wasser. Wer nach der Lektüre der Meinung ist, ein Boot sei falsch eingestellt, schraubt bitte nicht daran rum, sondern wendet sich an unseren Bootswart. Danke!

Rudertechnik - Leitbild des DRV
Wer es lieber etwas kürzer mag: Ein Artikel über das Rudertechnik - Leitbild des Deutschen Ruderverbandes.

Ruderkommandos
Was der Name schon sagt: Eine Übersicht über die Ruderkommandos, zusammengestellt für den Steuermannslehrgang im MRC im Jahr 2008.

Rudern in Schleswig-Hostein (externer Link)
Rudertechnik.de (externer Link)
Zwei Seiten zur Rudertechnik.

Dehnübungen (externer Link)
Der Ruderer vergisst es gerne mal, aber es ist sinnvoll: sich beim Sport zu dehnen. Hier findet man beispielhaft eine kleine Auswahl an Übungen als Appetizer. Wer mehr wissen möchte, dem sind die Bücher empfohlen.

Sicher Rudern (externer Link)
Artikel zur Sicherheit auf dem Wasser auf rudern.de (externer Link)
Website bzw. Artikel rund um das Thema Sicherheit beim Rudern.

Infos für Bootsobleute und Steuerleute auf rudern.de (externer Link)
Informationen für Bootsobleute und Steuerleute von der Ausrüstung über das Passieren von Schleusen bis hin zur Verantwortung im Ruderboot.

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